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Matcha 抹茶

Matcha Tee 抹茶

Matcha Tee 抹茶

Ende des 12. Jahrhunderts brachte der Mönch und Zenmeister Yosai eine Entwicklung aus China mit, die auch in Japan Anklang fand: Matcha, zu Pulver zermahlener Tee. Matcha bildet bis heute die Grundlage jeder Teezeremonie.Die Region Nishio ist mit ihrem milden Klima und dem fruchtbaren Boden als größtes Anbaugebiet des Tencha bekannt. Aus dieser Sorte wird der bekannte und beliebte Matcha-Tee produziert.  Als Matcha wird ein hochwertiger, gemahlener japanischer Tee bezeichnet, wofür nur die besten Blättern der Teepflanze Verwendung finden. Charakteristisch für Matcha-Tee ist neben der feinen Konsistenz die jadegrüne Farbe. Dieser Grüntee enthält Koffein, Antioxidantien, Mineralstoffe und Vitamine, die sich sehr positiv auf den Stoffwechsel und auf das gesamte Wohlbefinden auswirken. Jung gepflückt besitzt er einen süßlichen Geschmack, nach späterer Ernte wird er leicht herb. Der pulverisierte Tee wird traditionell aus Matchaschalen (Raku-Yaki 楽焼) getrunken. Für die Zubereitung wird Matchazubehör wie Chasen und Chashaku verwendet.

 

Inhaltsstoffe_japanischer_gruener_Tee.pdf

 

Matcha Tee

 

Schaut man sich den fertigen Matcha Tee in der Tasse einmal etwas genauer an, so wird man zunächst unweigerlich an eine blühende Natur denken müssen. Die leuchtend grüne Farbe und die schaumig-leichte Konsistenz erinnern an Blumen, Kräuter und eine frische Frühlingswiese.

Doch schmeckt der Matcha Tee auch so? Oder wird der Konsument mit einem Geschmack überrascht, dem er diesem Getränk überhaupt nicht zugetraut hätte?

 

Nur echter japanischer Matcha wird aus Tencha produziert

 

Um den Geschmack von Matcha Tee beschreiben und bewerten zu können, ist es wichtig, zunächst einmal den richtigen bzw. echten Matcha Tee zu erwischen. Im Handel finden sich häufig billige Kopien bzw. minderwertige Grünteepulver, die als echter Matcha Tee verkauft werden. Allerdings sind diese hinsichtlich ihres Geschmacks überhaupt nicht mit einem echten Matcha Tee vergleichbar.
Häufig ist die Rede davon, dass Matcha Tee bitter schmecken soll. Teekenner bestreiten dies vehement. Ein originaler und hochwertiger Matcha Tee aus Japan muss süß, sanft und cremig schmecken, und darf erst im Abgang einen Hauch von Herbe aufweisen. Diese Herbe ist jedoch keinesfalls mit Bitterkeit gleichzusetzen. Der Geschmack muss ausgewogen, rund und weich sein. Keine Geschmackskomponente darf übermäßig heraus schmecken.

Schauen wir uns doch einmal an, warum echter Matcha Tee so mild, süß und ausgewogen schmeckt.

Dies liegt vor allem an den in großer Menge im Matcha Tee vorhandenen Aminosäuren. Obwohl sie den Namen „Säure“ implizieren, sind sie für die Süße des echten Matcha Tees verantwortlich. Schaut man sich dagegen Pulvertees an, die aus anderen Grünteesorten gewonnen wurden, so findet man darin einen wesentlich geringeren Anteil der Aminosäuren, was den Tee letztendlich weniger süß und dafür bitterer werden lässt. Inzwischen werden solche billigen Grünteepulver (also Tees, die nicht aus Tencha Blättern hergestellt sind) auf der ganzen Welt angeboten, insbesondere aber in China. Obwohl China als das Ursprungsland des Matcha Tees gilt, findet man dort heute kaum noch echten Matcha Tee. Die Produkte aus billigen Grüntees dominieren den Markt.

Wer diesbezüglich sparen möchte und ein solches Produkt erwirbt, wird beim Geschmack sicherlich nicht auf seine Kosten kommen. Er erhält einen bitter schmeckenden, teils sogar verbrannt anmutenden Tee mit scharfen Aromen, fehlender Süße und ohne ein geschmackliches Gleichgewicht. Der verbrannte Geschmack kommt übrigens daher, dass bei billigen Grün- bzw. als Matcha deklarierten Tees die Blätter zu schnell gemahlen werden, wodurch sich die Mühlsteine erhitzen und das Teepulver schon beim Mahlvorgang zum Teil verbrennt. Bei echtem Matcha Tee dagegen benötigen die Mühlen alleine über eine Stunde, um ein einzelnes Teeblatt zu zermahlen. Dementsprechend sorgfältig und schonend wird hier gearbeitet, so dass die Mühlsteine nicht heiß laufen und keinerlei Einfluss auf den Geschmack des Teepulvers nehmen können. Solche geschmacklich minderwertigen Matcha Tees werden übrigens auch oft in anderen Lebensmitteln verwendet, bei denen der Hersteller hofft, dass sie der Konsument nicht so schnell herausschmeckt. Sie kommen beispielsweise in Eiscreme, Schokolade, Getränken etc. zum Einsatz.

Matcha Tee online kaufen

Bei uns bestellen Sie ausschließlich echten japanischen Matcha Tee, hergestellt aus der Varietät Tencha. Neben seinem köstlichen Geschmack ist Matcha Tee auch sehr gesund und wird in Japan nach traditioneller Art zubereitet. Matcha Tee ist in verschiedenen Qualitäten erhältlich, diese reichen vom "Kitchen Grade" bis zum "Ceremony Grade".

 

Die einzelnen Bearbeitungsschritte beim Rollen von Matcha:

  • Ha-uchi = Vorrollen
    Die Blätter werden in der Ha-uchi-Maschine sanft voneinander gelöst. Gleichzeitig sorgt warme Luft dafür, dass die vom Dämpfen teilweise noch nassen Blätter langsam trocknen.

  • Sojuu: Erstes Rollen
    In dieser Maschine befinden sich Schaufeln, die, ähnlich einer Handbewegung, die Teeblätter langsam in Form rollen. Trockene Heissluft entzieht dem Blatt Feuchtigkeit, um es für die Weiterverarbeitung geschmeidiger zu machen.

  • Juunen: Zweites Rollen
    Die Teeblätter liegen auf einer warmen Fläche, während eine schwere, runde Platte sie von oben belastet und dabei gleichzeitig im Kreis rotiert – die Blätter werden regelrecht durchgeknetet. Dabei brechen die Zellwände auf, das Blatt wird im eigenen Saft gerollt.

  • Chuujuu: Drittes Rollen
    Der Tee wird nun mit Heissluft getrocknet. Gleichzeitig werden die Teeblätter durch die Rotation in einer Trommel langsam in Form gebracht, um das spätere Rollen in Nadelform zu vereinfachen.

  • Seijou - Viertes Rollen
    Die Maschine erfüllt die Funktion von zwei Handflächen, die das Blatt in Form rollen. Eine feine, dünne Nadelform ist bei allen japanischen Tees das erklärte Ziel. Gleichzeitig wird der Tee erhitzt, damit er nochmals Feuchtigkeit verliert.

  • Kansou - Das Trocknen
    Zum Abschluss wird der Tee ein letztes Mal erhitzt, getrocknet, verpackt und bis zur Weiterverarbeitung in Kühllagern untergebracht.

Fertig ist der „Aracha“, wörtlich übersetzt: roher Tee.

Der Aracha wird zunächst geschnitten, um ihn für den Malprozess in die richtige Grösse zu bringen, anschliessend werden sämtliche Stängel und Blattadern vollständig entfernt. Mit Hilfe eines patentierten Auswahlverfahrens wird das „Blattfleisch“ durch einen horizontalen Kanal geblasen und nur den besten und gleichmässigsten Teeblättern wird nochmals die Feuchtigkeit entzogen - fertig ist der Tencha, das finale Ausgangsprodukt für die Matcha-Herstellung! Um eine gleichbleibende Qualität beim Tencha zu gewährleisten, werden nur ausgesuchte und erfahrene Teebauern in unmittelbarer Nähe zur Produktionsstätte bei der Auswahl berücksichtigt.

Matcha Tee gehört zu den grünen Tees und ist somit eine wertvolle Quelle für Antioxidantien. An dieser Stelle ist insbesondere das Antioxidans EGCG zu nennen, ein Kürzel für Epigallocatechingallat. Dieses gehört zur Untergruppe der Polyphenole. Die Trockenmasse des grünen Tees besteht zu etwa 30 Prozent aus diesem Antioxidans. Die höchste Konzentration findet sich im Matcha Tee, hier steckt etwa 70 Milligramm EGCG in einem Gramm Teepulver.

Sie spielen in unserer Gesundheitsvorsorge eine sehr große Rolle und werden auch als sogenannte Radikalfänger bezeichnet. Klinische Studien haben nachgewiesen, dass solche Radikalfänger eine vorbeugende Wirkung gegen verschiedene Krebsarten zum Beispiel Magenkrebs, Lungenkrebs etc. – haben können, und außerdem gegen viele weitere schwerwiegende Krankheiten wie Alzheimer, Multiple Sklerose und Parkinson wirken.

Die Wirkung im Detail besteht darin, dass das Antioxidans das Wachstum von Blutgefäßen verringert und somit dafür sorgt, dass bestimmte Tumorarten regelrecht ausgehungert werden, indem sie unser Körper nicht mehr mit einer ausreichenden Menge an Nährstoffen versorgt.

Eine weitere, auf die Gesundheit sehr positive Auswirkung von Antioxidantien, die im Matcha Tee enthalten sind, ist der blutdrucksenkende Effekt. Er geht einher mit einer deutlichen Senkung des Blutzuckerspiegels, außerdem wird das schlechte LDL-Cholesterin im Körper ebenfalls reduziert.

Somit hilft Matcha Tee auch, typische Zivilisationskrankheiten, die mit einem hohen Blutdruck einhergehen, einzudämmen. Dazu gehören beispielsweise Herzinfarkte, Schlaganfälle sowie viele andere Krankheiten im Herz-Kreislaufbereich.

Vergleicht man Matcha Tee mit herkömmlichen grünen Tees, so enthält dieser eine über 130-fache Menge des Antioxidans EGCG. Überträgt man diesen Wert auf den Genuss von Grüntee im Alltag, so müsste man für jede Tasse Matcha Tee rund 130 Tassen herkömmlichen grünen Tees zu sich nehmen, um auf die gleiche Menge der darin enthaltenen Antioxidantien zu kommen.

Fazit
Obwohl sie vielen Menschen noch nicht wirklich bekannt sind, gehören Antioxidantien zu den wichtigsten Stoffen für die Förderung der menschlichen Gesundheit. Sie sind in relativ vielen Lebensmitteln enthalten, zum Beispiel in Rotwein, dunkler Schokolade sowie in vielen Obstsorten, etwa Äpfel, Trauben, Aprikosen oder Birnen. Allerdings ist die Konzentration in den genannten Lebensmitteln relativ gering, so dass der gesundheitsfördernde Effekt allenfalls beim Genuss größerer Mengen wirklich zum Tragen kommt. Doch wer möchte große Mengen an Schokolade oder Rotwein zu sich nehmen? In diesem Fall wären es wieder andere negative Begleiteffekte, die zum Tragen kommen.
Bei Matcha Tee liegt die Sache etwas anders. Da die Konzentration an Antioxidantien hier so hoch ist, genügt schon das Trinken einer Tasse pro Tag, um einen nachhaltig positiven Effekt auf die eigene Gesundheit zu erzielen. Doch es geht nicht nur um die Antioxidantien. In der Kombination mit weiteren, gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen des grünen Tees ergibt sich eine Mischung, die in dieser Zusammensetzung und Konzentration wohl einmalig unter allen Lebensmitteln sein dürfte. Kein Wunder, dass in China und Japan der Grüntee, und insbesondere der Matcha Tee, bereits seit vielen hundert Jahren nicht nur als Lebens- und Genussmittel bekannt ist, sondern auch als Medizin, die bei verschiedensten Krankheiten vorbeugen oder heilend wirkt.

 

 


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