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Grüner Tee Herstellung & Anbau - China

Grüner Tee Herstellung & Anbau - China

Grüner Tee Herstellung & Anbau - China

Anbau und Herstellung des grünen Tees: Von den 32 Provinzen der Volksrepublik China wird in insgesamt 20 der chinesische grüne Tee angebaut. Zwar ist die Gesamtanbaufläche damit die größte weltweit, allerdings ist der Ertrag pro Fläche geringer als in anderen Produktionsländern wie Japan oder Indien. Die Provinzen Fujian und Zhejiang sind dabei hervorzuheben, da in diesen der Teeanbau in konzentrierten Flächen abläuft. Grüner Tee wird allerdings nur in Zhejiang überwiegend angebaut. 

Die bekanntesten chinesischen Grüntees, wie beispielsweise Lung Ching, stammen aus den Anbauregionen südlich des Jangtse-Flusses, welche die Provinzen Zhejiang, Jiangxi, Hunan, Hubei, Jiangsu und Anhui umfasst.

 

Beim Anbau werden in der Regel Setzlinge verwendet, aus denen anschließend die Teesträucher wachsen. Diese werden zunächst 9 Monate lang in einem mit gutem Boden gefüllten, speziellen Aufzuchtbeutel schonend gepflegt. Pro Hektar Anbaufläche werden etwa 12000 bis 13000 Teesträucher benötigt. Bevor die erste Ernte stattfinden kann, müssen diese zwischen drei und sechs Jahre lang wachsen. Bei einigen Sorten chinesischen grünen Tees kann die Lebensdauer der Teesträucher bis zu 100 Jahre betragen.
Während der gesamten Wachstumszeit wird der Tee einmal pro Woche oder einmal alle vierzehn Tage geerntet. Dabei ist die Anbaulage jedoch zu beachten, da diese die Erntezeit beeinflussen und einschränken kann. Viele chinesische Grüntees sind entsprechend teuer, da bei diesen sämtliche Arbeitsschritte per Hand erfolgen. Aufgrund dessen ist die Produktionsmenge dieser Qualitätstees allerdings äußerst gering.

 

Chinesische Grüntees werden bei der Weiterverarbeitung meistens geröstet, um eine Fermentation zu vermeiden. Zuvor müssen die frisch gepflügten Teeblätter allerdings welken. Beim Rollen des grünen Tees werden die Inhaltsstoffe erhalten und die Blätter für eine weitere Verarbeitung weich und geschmeidig gemacht.

Die korrekte Zubereitung des Tees variiert je nach der Teesorte, Art der Verarbeitung, Saison und Zeitpunkt des Pflückens, was den Vorgang sichtlich erschwert. Wichtig zu beachten sind bei der Zubereitung in erster Linie die Wassertemperatur, die Ziehdauer und die Teemenge pro Person, da geringe Abweichungen bei diesen Kriterien die Teequalität, und damit auch deren Geschmack und gesundheitliche Wirkung, senken können.

Die Ziehzeit sollte bei jedem Aufguss des Tees reduziert werden. Eine längere Ziehzeit sorgt dafür, dass mehr Gerb- und Bitterstoffe in den Tee gelangen, wobei grundsätzlich eine Ziehzeit von 2 Minuten gilt. Koffein ist schon bei einer Ziehzeit von einer halben Minute reichlich im Tee enthalten.

Bei der Dosierung gilt pro Person allgemein eine Menge von zwei Teelöffeln pro 0,3 bis 0,5l Wasser. Jugendliche jedoch sollten nur die Hälfte Tee bei 0,3l Wasser zu sich nehmen. Beim Auftreten von Nebenwirkungen wird empfohlen die Menge solange zu reduzieren, bis die negativen Symptome verschwunden sind oder eine mildere Grünteesorte auszuprobieren.

Grundsätzlich gilt eine Wassertemperatur von 80° Celsius, wobei auch hier natürlich Unterschiede zwischen den Teesorten existieren. Es ist zu beachten, dass eine gute Teequalität nur mit entsprechend hoher Wasserqualität einhergeht. Zu empfehlen ist stilles, energetisches, weiches und kalkarmes Wasser.

Es sollte darauf geachtet werden, dass für den Tee eine geeignete Teekanne verwendet wird. Kannen aus Kunststoff oder unbeschichtetem Metall sollten gemieden werden. Die traditionellen Kyusus aus Ton sind für den Tee optimiert und verfügen bereits über ein entsprechendes Sieb. Dieses Keramiksieb verfeinert den Teegeschmack und ist für hochwertige Grüntees geeignet.
Teekannen aus Gusseisen besitzen ebenfalls ein integriertes Sieb, welches allerdings aus Edelstahl besteht und für eher gröbere Tees geeignet ist.

 

Bei richtiger Lagerung kann der Tee drei bis vier Monate lang halten. Zu vermeiden sind hierbei Blechdosen, billiges Plastik oder offene Tüten. Traditionelle Teedosen aus Kirschbaumrinde sind hingegen zu empfehlen, da eine Reifung des Tees in diesen die gesundheitliche Wirkung um 5% verstärken können. Aber auch luft- und lichtdichte Behältnisse aus lackierten oder beschichteten Kunststoffdosen, sowie Aromatüten mit Zipper eignen sich zur Lagerung.