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Das Buch vom Tee

Das Buch vom Tee

Das Buch vom Tee

Kakuzo Okakura`s Buch vom Tee wurde erstmals 1906 in englischer Sprache veröffentlicht. Sein Ansinnen war es, seine Worte als kulturelle Abgesandte wirken und ein breites Verständnis sowie Wertschätzung für die japanische Kunst und Kultur bei seinem englischsprachigem Publikum entstehen zu lassen.

 

Für die meisten seiner westlichen Anhänger, blieb Japan jedoch ein unnahbarer Ort mit faszinierenden Sitten und stilvollen Geschmack. Mit durchdachten Sätzen auf einfache und direkte Weise, schrieb Kakuzo Okakura über die japanische Kultur und die japanische Teezeremonie Chanoyu. Er versuchte auf diesem Weg seinem breiten Publikum wesentliche japanische Überzeugungen zu Themen wie Leben, Kunst, Schönheit und Spiritualität näher zu bringen.

 

Er ebnete den Weg für die japanische Tee-Kultur, die bis heute nachhallt. Die Wurzeln dieser Kultur gehen zurück auf die Nara-Zeit (710-794). Die großen japanischen Teemeister wie Sen no Rikyū waren ebenfalls Zenmeister, die diese Kultur formten und Teetrinken als diszipliniertes Ritual von zentraler Bedeutung für die Entwicklung der psychischen und physischen Gesundheit betrachteten. Das Teetrinken unterstrich auch die Konzepte des Zen und dessen Prinzipien wa (Harmonie), kei ( Respekt), sei ( Reinheit ), und jaku ( Ruhe ) welche nicht nur das Leben des einzelnen, sondern auch das der Gesellschaft insgesamt durch Achtsamkeit und Respekt beeinflussen.

 

Als bewusst durchgeführtes Ritual, ging das Teetrinken Hand in Hand mit spirituellen Idealen, philosophischen Denkens und kulturellen Werten. Es bot Männern und Frauen aus allen Bereichen des Lebens in der reinen Umgebung des Teehauses nebeneinander auf Augenhöhe zu knien.

 

Durch die bewusste Aufmerksamkeit auf die Detailreiche Zubereitung und des Genusses des Tees, konnten die beteiligten Gäste die Sorgen des Alltags hinter sich lassen und Freude an der bescheidenen Schönheit erfahren.