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Glossar der Teebegriffe

Glossar der Teebegriffe

Glossar der Teebegriffe

Assam: Ein Schwarztee der im indischen Nordosten der Assam Region angebaut wird. Eine starker vollmundiger Tee mit einem reichhaltigen und kräftigen Geschmack. 

Aracha: ( wörtl. grober Tee ) ist wie Rohzucker ein fertiges, verbrauchbares Produkt ohne einen Finish-Prozess. Roh-Tee jeder Art kann in Japan als Aracha bezeichnet werden.

Aroma: Eine wichtige Eigenschaft eines guten in Tees ist sein Aroma - der Geruch, der abgegeben wird. Ein günstiges Aroma wird häufig mit einem Geschmack verbunden.

Adstringierend: Ist eine Beschreibung des Geschmackseindruckes, welcher die Mundschleimhaut durch Gerbsäure zusammenziehen lässt.

Autumnal: Beschreibt einen Tee, welcher bei kühlem Herbstwetter gewachsen ist. Diese Bezeichnung wird überwiegend für indische Tees genutzt.

Bakey: Eine unangenehme Eigenschaft des Tees der während seiner Verarbeitung zu hohen Temperaturen ausgesetzt wurde.

Bancha: Ein japanischer Tee aus groben Blättern, meist aus dem letzten Zupfen der Erntesaison.

Benifuuki: Die Teepflanzensorte benifuuki ist in Japan berühmt und bekannt für ihre Wirkung im Kampf gegen Heuschnupfen.

Blend: Eine Mischung von Tees diverser Ursprünge um ein gewünschtes Geschmacksprofil zu erreichen.

Bright: Ein lebendiger Tee, in der Regel mit einem roten Schnaps.

Broken Orange Pekoe: Eine Größe von Teeblatt mit kleineren Blättern und Tipps.

Burnt: Ein noch schlechterer Grad als Bakey

Ceylon Tee: Name des Tees der in den Hängen Sri Lankas angebaut wird, mit hervorragendem Geschmack.

Chado: Wird im allgemeinen die japanische Teezeremonie bezeichnet.

Chagusaba: ( wörtl. Tee-Gras-Landwirtschaft ) bezeichnet eine 10.000 Jahre alte, traditionelle, historische und arbeitsintensive landwirtschaftliche Praxis. Bei dieser Methode werden Wiesen rund um Teefelder gehalten werden um Mulch zu liefern. Die  Qualität des Anbaus und des Tees erhöht sich immens.

Chasen: Quirl aus Bambus zur Matcha Zubereitung

Chashaku: Spatel aus Bambus um Matcha zu Portionieren  

Chawan: Wird üblicherweise die Teeschale bezeichnet, die zur Matcha-Zubereitung verwendet wird ( Matchaschale ) allerdings können auch alle anderen Teeschalen als Chawan bezeichnet werden.

Cultivar: Ist ein kultivierte Sorte der Teepflanze, welche für gewünschte Eigenschaften ausgewählt wurde und durch Fortpflanzung aufrechterhalten werden kann.

Darjeeling: Region Nord-Indiens, in den Bergen des Himalaya gewachsen, gilt Darjeeling unter Schwarztee Enthusiasten als der Champagner des Tees.

EGCG: EGCG oder Epigallocatechingallat ist ein starkes Antioxidant in den Teeblättern
 
Fannings: Staubartige Größe von Teeblättern

Fermentation: Ein Begriff, welcher die Verarbeitung von Schwarztee und Oolong-Tee beschreibt.
Der eigentlich stattfindende chemische Prozess heißt Oxidation.

Flush: Das volle Erblühen einer Knospe mit allen Blättern. Es dauert 40 Tage bis eine Knospe zu einem neuen Flush erblüht.

Formosa: Tee aus Taiwan

Fukamushi-cha: Tief bedampfter japanischer Grüntee. Ab einer Bedampfungszeit von 1 Minute bis zu 3 Minuten wird von tief-bedampften Tee dem Fukamushi-cha gesprochen.

Genmaicha: Sencha oder Bancha gemischt mit geröstetem Reis

Grüner Tee: Wird nur einer minimalen Verarbeitung unterzogen und ähnelt am meisten dem ursprünglichem Blatt.

Guinomi: ein kleines Teecup ca. 30 ml speziell konzipiert für den Genuss von Gyokuro

Gyokuro: Die Bezeichnung eines japanischen Grüntees, der für etwa 20 Tage beschattet wird. Der Gyokuro ist für seinen einmaligen Geschmack weltweit bekannt und gefragt.

Houjicha: Bancha oder Sencha werden zur Herstellung des Houjicha geröstet. Sie können mit kleinen Röstpfannen ( für eine Portion ) Ihren eigenen Houjicha aus jedem Bancha oder Sencha zu Hause herstellen. 

Ichiban Cha: Ein japanischer Begriff, der sich auf den ersten Flush oder erste Pflückung bezieht. 

Imperial Tee: Ein gewalzter Grüner Tee aus älteren Blättern der Teeanbaugebiete Ceylon, China oder Indien. Er hat ein gutes Aroma und ist erfrischend.

Jasmin: Ein grüner Tee mit Jasmin-Blüten verarbeitet.

Kabuse-Cha:  Manchmal Kabuse Sencha genannt, ist ein Tee, der zwischen Gyokuro und Sencha liegt und lediglich für etwa 1 Woche beschattet wird. 

Kamairicha: In einer Pfanne bei 300°C erhitzter japanischer Tee.

Karigane: Ein Tee aus Stängeln hochwertiger Senchas oder Gyokuros.

Keemun: Eine feine Note von schwarzem Tee aus China. Er hat eine dunkle Bernsteinfarbe und einzigartigen Geschmack.

Konacha: Kleinste staubartige Blattteile die durch die Verarbeitung des Tees übrig bleiben. Konacha wird von guten bis sehr guten Senchas und Gyokuros als Aufguss verwendet. In japanischen Sushi-Restaurants wird meist Konacha gereicht.

Koffein: Eine Komponente im Tee, die das Nervensystem stimuliert. Eine Tasse Tee hat durchschnittlich 40 Milligramm Koffein im Vergleich zu etwa 110 in einer Tasse Kaffee.
Körper: Beschreibt die geschmackliche Fülle und Kraft eines Tees.

Kukicha: Ein japanischer grüner Tee, hergestellt aus Zweigen und Stängeln während der Verarbeitung des Aracha.

Kyusu: japanisches Seitengriffkännchen zur Zubereitung von grünem Tee

Lapsang Soucho: Ein Schwarzer Tee aus China mit feiner Note, einem unverwechselbaren rauchigen Geschmack, der durch eine einzigartige Trocknungsverarbeitung hervorgerufen wird.

Matcha: Aus Tencha produzierter, zu feinem Pulver zermahlener japanischer grüner Tee.

Mizudashi: Japanischer Tee, der mit kalten Wasser aufgegossen werden kann.

Natsume: Eine Dose aus Holze oder Metall zur Aufbewahrung von Matcha-Tee

Nihoncha: Bedeutet japanischer Tee wörtlich Nihon bedeutet Japan und Cha natürlich Tee. Die Bezeichnung Nihoncha steht somit für alle japanischen Tees, wird allerdings von Japanern zur Bezeichnung von Sencha genutzt.

Oolong: Halb-fermentierter Tee, dem erlaubt wird zu welken, dann teilweise oxidiert und getrocknet wird.

Organoleptic: Ein Prozess von den meisten Teekoster verwendet, um die Qualität eines Tees, mit allen Sinnen zu bewerten.

Pan-fired: Ein Verarbeitungsverfahren für die Herstellung eines bestimmten japanischen Tees, der erst gedämpft, dann gerollt und in Eisenpfannen erhitzt wird, um eine weitere Oxidation zu stoppen.

PU-Er / PU-Erh: Ein chinesischer Tee dessen Basis einer schwarzer oder grüner Tee sein kann. Die besten Pu-Erh Tees sind meist älter als 10 Jahre und sein Geschmack kann erdig bis elegant sein.

Red Tea: Dieser Begriff ist seit jeher verwirrend und beschrieb in seiner ursprünglichen Form einen voll fermentierten / oxidierten Tee. Also Schwarztee in unseren Breitengraden. Mit der Einführung des afrikanischen Rooibos Tees wurde noch mehr zur Verunsicherung der Teekonsumenten und Händler beigetragen.
Um zur allgemeinen Aufklärung beizutragen wurde eine Leitlinie geschaffen, bei dieser Red Tea zusätzlich Schwarz/ Oolong-Tee oder Rooibos führen soll.

Rooibos: Abstammend vom südafrikanischen Rotbusch, aus welchem verschiedene Kräutertees hergestellt werden.

Ryokucha: bedeutet auf japanisch wörtlich grüner Tee und bezieht sich auf alle Arten von Tee, die in der Farbe grün sind oder von einem solchen Tee abgeleitet wurden.

Sencha: Ein japanischer grüner Tee, der gedämpft, gerollt und unmittelbar nach der Ernte getrocknet wird um eine Oxidation zu verhindern.

Shincha: Ebenso ein sehr verwirrender Begriff der wörtlich „neuer Tee“ bedeutet. Er wird meist verwendet um die Erste Ernte des Jahres anzuzeigen, meist Sencha. Allerdings können auch Gyokuro oder Hojicha als Shincha bezeichnet werden. Auch Aussagen Shincha wären die feinsten frischesten Blätter etc. tragen nicht zur Aufklärung bei, da für hochwertige Senchas oder Gyokuros auch nur diese Art der Blätter Verwendung finden. Mir persönlich ( westlich geprägt wie ich nun mal bin ) hatte eine japanischer Händler auf die Frage nach Shincha seinen neusten Fukamushi, Sencha und Gyokuro hingelegt. Ich konnte auf den Packungen klar Fukamushi, Sencha und Gyokuro lesen und fragte erneut nach Shincha, der Händler antwortete mir „das sind Shinchas“ !

Tamaryokucha: wörtl: grüner Ball. Eine Art von Sencha der den letzten Teil des Walzprozesses überspringt und dadurch eine gekräuselte Form annimmt.

Tencha: Ist die Sorte aus der echter Matcha hergestellt wird, diese wird 4 Wochen vor der Ernte beschattet anschließend gedämpft, getrocknet und zu Matcha weiterverarbeitet.

Theaflavine: gehören zu der Gruppe der Polyphenole und sind sekundäre Pflanzenstoffe. Diese bilden sich aus den im Teeblatt enthaltenen Catechinen während der Fermentation. Bezüglich ihrer positiven Eigenschaften zur Förderung der Gesundheit, sind Theaflavine Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen.

Thearubigine: werden als polymere Polyphenole bezeichnet, diese werden während der Fermentation aus Epigallocatechin und Epigallocatechingallat gebildet.

Tip: Eine Blattknospe der Pflanze Camellia sinensis.

Theanin: oder  L-Theanin ist eine im Teeblättern gefunden Aminosäure. Diese ist verantwortlich für den beliebten Umami-Geschmack, für die Gyokuro-Tees geschätzt werden.

Umami: ist eine der fünf Grundgeschmacksarten (zusammen mit süß, sauer, bitter und salzig). 

Weißer Tee: Weißer Tee bezieht sich auf die silberfarbenen (weiße) Haare auf der Teeknospe. Weißer Tee ist die von allen Tees am wenigsten verarbeitete Sorte. Er wird nicht zuerst gerollt, sondern wird sofort gebrannt. 

Yuzamashi: Ein Gefäß zum abkühlen des Aufgusswassers