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Sencha Info

Sencha Info

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Beim dem japanischen Grüntee Sencha dreht es sich um grünen Tee, bei dessen Anbau die Pflanze während ihres Wachstums verglichen mit anderen Sorten des grünen Tees (wie etwa den beschatteten Sorten Gyokuro und Kabusecha) nicht beschattet wird und als eher unkomplizierter Anbau gilt. Sencha gehört im japanischen Raum mit großem Abstand zu dem am meisten verbreiteten und konsumierten Grüntee. Durch den naturbelassenen Sonneneinfall erhält der Sencha seine persönliche schmackhafte Note, die ihn etwa vom stark beschatteten Gyokuro differenziert. Außerdem weist der Sencha üblicherweise einen facettenreiche Nachklang und ausgesprochen erfrischende Aromen auf. Dabei unterscheiden die japanischen Tee-Farmer beim Sencha in mehrere unterschiedliche Ernteperioden: Der zuletzt im Jahr geerntete Tee wird als Sanbancha, Tee welcher in der Mitte der Erntezeit gepflückte Tee als Nibancha und Sencha der zu Beginn der Ernte gewonnenen wird als Ichibancha betitelt. Die Ernte beginnt üblicherweise im April und endet im August beziehungsweise Anfang September. Dabei kann jedoch die Länge und die Häufigkeit der Ernteperioden und Pflückungen je nach Region des Anbaus und regionaler Abhängigkeiten sowie Traditionen differieren.

 

Die während der verschiedenen Perioden geernteten Teeblätter sind auch unterschiedlich im Geschmack und Aromen. Als Faustregel kann hier gelten, dass die Geschmacksrichtung des Sencha desto feiner und facettenreicher ist, desto früher im Jahr dieser gewonnen wurde. Die Ernte im Frühjahr enthält dabei üblicherweise eine große Anzahl verschiedener Vitamine und ähnlichen wertvollen Bestandteile, die sich über die kalten Monate des Jahres in den Pflanzen gebildet haben, und für ein sehr erlesenes, exklusives Aroma verantwortlich sind. Zusätzlich zeichnet den Sencha ein vielseitiger Betsandteil für den Geschmack nützlichen Aminosäuren wie Theanin aus. Diese im Grüntee wertvollen und einzigartigen Inhaltsstoffe verbleiben während der schonend durchgeführten weitgehend erhalten. Auch bei der weiteren Bearbeitung des Sencha existieren unterschiedliche Praktiken. So sind die Blätter der Sencha-Sorten vergleichbar wie der des Gyokuro, welche mit heißem Dampf behandelt und anschließend gerollt werden, um eine Oxidation und die damit verbundenen Einbußen der Qualität zu vermeiden. Einzelne unterschiedliche Sorten des Grüntees Sencha sind zum Beispiel der insbesondere intensive Fukamushi-Cha oder der geschmacklich auch an Gyokuro erinnernde Kabuse-Cha bzw. Kabusecha. Die wertvollen Inhaltsstoffe verbleiben während der schonenden Verarbeitungsmethode besonders nachhaltig erhalten.

 

Nach der Zubereitung zeigt der Sencha gewöhnlich eine edle, strahlende Tassenfarbe. Dabei hat die Wärme des beim Aufbrühen benutzten Wassers einen wesentlichen Auswirkung auf die Geschmacksrichtung des aufgegossenen Tees, so dass der geneigte Tee Liebhaber hierbei mit seinem Lieblings-Sencha durchaus mit einfach diversen Aufgusstemperaturen experimentieren kann. Jedoch ist Wasser mit 100° C zur Zubereitung des Senchas nicht geeignet. Für viele Sencha-Sorten ist eine schonende Aufgusstemperatur von etwa 50°C - 70° C geeignet.