Text-Überwachung und Plagiatsprüfung durch PlagAware

Japan Reise

Japan Reise

Japan Reise

Eine faszinierende Reise durch Japan

Das Land der aufgehenden Sonne, Japan, ist exotisch und übt auf die Bewohner der westlichen Welt einen ungeheuren Reiz aus. Mit dem Land, das ausschließlich aus Inseln besteht, verbinden viele Menschen eine reichhaltige Kultur, Tempel, Schreine sowie Samurai und Teezeremonien. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten locken Millionen von Touristen auf die Inselgruppen. Das Abtauchen in die unterschiedlichen Regionen des Landes erweitert den eigenen kulturellen Horizont. Eine Reise lohnt sich – von Tokio bis hin zur südlichsten Präfektur des Landes, den Okinawa Inseln, bietet dieser Teil Asiens spannende Unterhaltung vor einer historischen Kulisse. 

Die, die schon einen Trip nach Japan wagten, oder darüber nachdenken, sind fasziniert von diesem Land, in dem Alt und Neu, Tradition, Geschichte und Moderne aufeinander prallt. Selbst für asienerfahrene Reisenden ist das Reisen in Japan immer noch ein Mysterium. Ein Teil Asiens, aber anders als seine asiatischen Nachbarn; westlich und doch anders als westliche Länder. „Nippon“, so nennen die Japaner ihr Land, ist einzigartig und vielseitig.

Reisen in Japan – ein unvergessliches Erlebnis

Reisen in Japan ist für jeden Besucher ein unvergessliches Erlebnis. Japan ist ein wunderschönes Land, in dem sich hinter jeder Ecke ein Geheimnis verbirgt. Nirgendwo sonst auf der Welt trifft man auf diese ungewöhnlichen Landschaften, in direkter Nachbarschaft der Millionen-Metropolen. Hinter den Reisen in Japan verbirgt sich überwiegend bergiges Land, die Städte dagegen liegen in Ebenen und entlang der Küsten. Dort liegt auch der größte Ballungsraum der Welt, an der Pazifikküste. In und zwischen den Städten Tokyo und Kyushu leben heute 70% der 127 Millionen der „Nippon-jin“, wie sich die Japaner selbst nennen. Die meisten großen Städte Japans, wie Tokyo, Osaka oder Kobe gleichen einem rieseigen Hafen. Das Bauland ist in Japan so kostbar, dass sogar künstliche Inseln angelegt werden. Doch hinter der Stadtgrenze öffnet sich die ungeahnt schöne Landschaft, die Sie auf Ihren Reisen in Japan erkunden können. Im Landesinneren gibt es bewaldete Berge, mit schneebedeckten Gipfeln, sowie hunderte schlafende und noch ca. 60 aktive Vulkane. Viele von denen, wie z. B. der „Sakurajima“, rauchen und dampfen ständig. Alle paar Jahre kommt es zum Ausbruch vom Lava und Gestein. In den Ruhephasen können Sie die Reisen in Japan dazu nutzen, die organisierten Wandertouren in die Nähe der Vulkane zu unternehmen. Die thermischen Aktivitäten sorgen für die Tausende natürliche hieße Thermalquellen, die sich unter, oder direkt über dem Boden befinden. Manchen Quellen wird sogar Heilwirkung zugeschrieben, diese werden von den Japanern seit Jahrhunderten zu rituellen Waschungen benutzt. Wer Urlaub in Japan macht, sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen.

In Japan ist jeder herzlichst willkommen

Die „Gai-jin“, was Außen-Menschen, also Ausländer heißt, sind im Japan ausnahmslos willkommen. In Japan können Sie völlig unbeschwert reisen, auf Reisen in Japan wird keinem was passieren. In Japan werden Sie nicht belästigt und oder bestohlen, nicht mal auf die Wertsachen müssen Sie besonders aufpassen. Japan gilt als eines der sichersten Länder der Welt, denn Kriminalität ist in Japan so gut wie unbekannt. Selbst wenn Touristen auf Reisen in Japan in eine Notlage geraten, hilft jeder Japaner gerne, als wäre das für sie selbstverständlich. In Japan müssen Sie nicht aufpassen, dass der Taxifahrer absichtlich Umwege fährt, um die Fahrt noch teurer zu machen. Auch bei Wechselgeld in Geschäften oder Restaurants können Sie sich sicher sein, dass Sie stets den richtigen Betrag wieder bekommen.

Der Service ist in dem Land der aufgehenden Sonne groß geschrieben. Überall werden Sie freundlich begrüßt und bedient, so dass Ihnen keine Wünsche offen bleiben. Auch uns eher unbekannt ist die Pünktlichkeit der öffentlichen Verkehrsmittel. Wenn Sie diese auf Reisen in Japan nutzen, können Sie sich sicher sein, dass Sie immer pünktlich am Ziel ankommen. Auch die Sauberkeit, die überall herrscht, wird Sie überraschen. Diese Tatsachen machen das Reisen in Japan noch verführender.

Reisen zu japanischen Festen

Auch wenn die Japaner auf den ersten Blick sehr konservative Menschen sind, feiern sie nach Feierabend gerne und gehen ebenso gerne raus. Sehr beliebt sind die Karaoke-Bars, wo sie ihre Gesangkünste unter Beweis stellen, oder Spiellokale, wo sie vor den einarmigen Banditen und diversen Spielautomaten die Abende verbringen. Größere Bedeutung und eine lange Tradition haben in Japan die religiösen Feste, die „Matsuri“. Diese stellen für die Japaner eine Verbindung zwischen dem Irdischen und dem Göttlichen dar. Manche „Matsuri“ werden landesweit gefeiert, andere nur auf regionaler Ebene. Da regelmäßig irgendwelche Feste statt finden, werden Sie auf Reisen in Japan bestimmt eine Gelegenheit haben, einer Festlichkeit zusehen zu können.

In Herbst und Frühling, der besten Reisezeit nach Japan, findet der „Takayama Matsuri“ Fest statt. Prächtige und bunt geschmückte Wagen ziehen durch die Stadt, begleitet von Menschen in Kostümen aus der Edo-Zeit. Es soll die Götter der Säuchen und Plagen besänftigen.

Im August findet in Aomori das größte und spektakulärste Fest statt, das „Nebuta Matsuri“. Es werden riesige Papierlaternen zum Meer getragen, zu Abwehr von allen was die Ernte gefährden könnte.

Reisfeste haben dagegen aufgrund der neuen wirtschaftlichen Methoden an Bedeutung verloren. Frauen pflanzen den Reis und übertragen ihm symbolisch ihre Fruchtbarkeit. Im Herbst wird das Erntedankfest gefeiert.

Alle zwei Jahre im Mai findet in Tokyo das größte Fest statt, das „Kanda Matsuri“. Wagen und Trageschreine zeihen durch die Straßen von Tokyo, um die Götter zu besänftigen. Durch die Feierlichkeiten soll der Kontakt zu den Göttern und der Gemeinschaftssinn gestärkt werden.

Reisen in Japan sind Reisen voller Kontraste. Neben dem Großstadt Tummel, Enge, Gedränge und Lärm, die die Macht über Tokyo & Co. haben, begegnet man außerhalb der Städte wunderschönen Natur, die nur zu selten auf Reisen in Japan wahrgenommen wird.  

 

Tokio – Eine Symbiose zwischen Tradition und Moderne



Reisende, die zum ersten Mal die japanischen Sitten und Gebräuche hautnah erleben, sind immer wieder fasziniert von den traditionellen Gebräuchen und den modernen Errungenschaften. Tokio bildet dabei eine Präfektur auf der Hauptinsel Honshū und zählt einerseits zu den kleinsten Präfekturen, bietet zugleich aber die höchste Einwohnerzahl. Die gleichnamige Hauptstadt des Landes stellt den optimalen Ausgangspunkt der Reise dar. Zahlreiche Museen, darunter das Nationalmuseum, geben einen interessanten Einblick in die japanische Geschichte. Zugleich bietet die Hauptstadt jedes Jahr im April das Erleben der knospenden, zartrosa Sakura-Kirschblüten. Im Ueno-Park sowie dem Park des Kaiserpalastes treffen sich viele Freunde, Bekannte und Familien zu einem Picknick. Nirgendwo sonst wird die Kirschblüte so gefeiert.

Keine Stadt die wir je besuchten, konnte faszinierende Augenblicke und Eindrücke so verbinden wie Tokio. Aufregend, schnell, wandelbar, chaotisch, bunt, schrill und laut. Nichts beschreibt Tokio besser als dieses Adjektive und gleichzeitig könnte man sie auch als Innbegriff für den Stadtteil Shibuya nehmen. Tokio ist Shibuya und Shibuya ist Tokio. Kaum ein Stadtteil ist beschreibender für die Atmosphäre der Metropole und aus diesem Grunde greift auch Hollywood gerne darauf zurück, wie man am Beispiel von Lost in Translation sieht. Unter Touristen ist vor allem die große Kreuzung am Bahnhof legendär, an der in einer Ampelphase mehrere Hundert Menschen die Straße überqueren.

 

Doch was hat Shibuya zu bieten?

Shibuya ist für meinen Geschmack nicht unbedingt ein Mekka für Shoppingfreunde, aber es gibt durchaus interessante Geschäfte. Vor allem Abends, wenn man was trinken und essen möchte, offenbart sich der „Reichtum“ dieses Viertels. Mit seinen Unmengen an Bars und Izakaya wird man sicherlich eine Möglichkeit finden mit Freunden bei Bier und gutem Essen einige lustige Stunden zu verbringen und natürlich findet man auch alle paar Meter eine Karaokebar. Ganz Mutige gehen zur Pizzakette Shakeys um dort für ca. 6-7 Euro beim „all you can eat“ Buffet zu schlemmen (Geschmack ist in Ordnung) und sich im Anschluss Perversitäten der japanischen Geschmacksnerven in Form von Nachtischpizza zu gönnen. Schokolade gefällig? Mit etwas Glück wird man auch über Nacht zum Topmodel, denn jeden Tag wird in Shibuya nach attraktiven Ausländern gescoutet und vielleicht darf man eine bezahlte Modenschau laufen. Hier geht es um sehen und gesehen werden und im Kaufhaus 109 (ichi maru kyuu) werden regelmäßig neue Modetrends für die junge Generation gesetzt. Ein besonders beliebter Treffpunkt ist der Hachikô Ausgang am Bahnhof. Die große Hundestatue mit Namen Hachikô ist ein Denkmal für den gleichnamigen Wauwau der seit seinem Tod 1935 als Innbegriff des „treuen Tieres“ in Japan gilt. Hachikô, einer der seltenen, reinrassigen Akita Hunde, wartete auch nach dem Tod seines Herrschens tagtäglich am Bahnhof um diesen abzuholen. Man kann wohl davon ausgehen, dass jedes Kind in Japan den Namen des Hundes und seine Geschichte kennt. Auch kann man hier Zeuge vieler verrückter Dinge wie z.B. dem verzweifelten Versuch amerikanischer Greenpeace Aktivisten „Rettet die Wale“ Flyer an Japaner zu verteilen, oder dem zweifelhaften Vergnügen von kostenlosen Umarmungen durch Gruppen junger Leute (die legendären „free hugs“ Schilder inklusive). Und wenn mal keine Nationalisten Anti-Chinesische Parolen unters Volk werfen oder man mit Spenden für Erdbebenopfer genervt wird, dann lässt sich dort eine angenehme Zeit verbringen. Vom Sakura-Fest ins Kapselhotel - nimmt man so denke ich, nur in Tokio in Kauf. Sollten sie die Gelegenheit haben Tokio zu besuchen, probieren sie eines der zahlreichen Kapselhotels, für umgerechnet 17 € pro Nacht können sie mitten in der City übernachten.

 

Shizuoka – Traditionsreiche Geschichte erleben



Wendet sich der Reisende der Präfektur Shizuoka, etwas südöstlicher gelegen, zu, gibt es neben dem Vulkan Fuji-san die Burg Sumpu zu entdecken, ebenso wie die Ausgrabungsstätte Toro. Die Ausgrabungsstätte stammt aus der Yayoi-Zeit (300 v. Chr. bis 300 n. Chr.) und offenbart Überreste alter Siedlungen und Reisfelder. Damit erhält der Besucher einen spannenden Einblick in die traditionsreiche Geschichte des Landes. Kräftigen und sehr aromatischen Tee bietet die Präfektur Shizuoka seinen Besuchern; Shizuoka City ist quasi ungewollt zu meiner Liebe geworden, eine Stadt gut zu Fuß zu erkunden, mit jeder Menge Charme, Flair und Gelassenheit.


 

Kyoto – Entspannung bei einer Schale Tee


Noch weiter östlich zeigen sich die Präfektur Kyoto und deren Stadt Uji. Wie wäre es mit einer ruhigen, entspannenden Teezeremonie? Der grüne Tee, hat für die Stadt Uji eine hohe wirtschaftliche Bedeutung und ist das berühmteste Anbaugebiet für Matcha - grüner Tee, welcher für die Teezeremonie verwendet wird. Exorbitant hohe Teepreise von bis zu 20 € pro Gramm können mit Uji Tee erzielt werden. Meine Suche nach solch einem Tee blieb jedoch ohne Erfolg, auch konnte mir kein Einheimischer bei meiner Teesuche behilflich sein. Den wunderbaren unique taste eines Uji-Tee`gehießen sie am besten aus dem Haus Kanbayashi.Kyoto ist aus meiner Sicht mit Berlin zu vergleichen, groß, stressig und anstrengend, dass absolute Gegenteil von Shizuoka. Mir ist jedoch sehr stark aufgefallen, dass in sämtlichen von uns genutzten öffentlichen Verkehrsmitteln keine Spuren von Vandalismus zu sehen waren. Kein Kaugummi auf Sitzen, keine Grafiti oder sonstige Schmierereien in Zügen oder Bussen.

 

Mie – Ein aufregendes Unterhaltungsprogramm


Die Präfektur Mie bietet das volle Programm für den modernen Touristen: Angefangen bei der international bekannten Formel 1 Rennstrecke Suzuka International Racing Course in der gleichnamigen Stadt vermag die Region mit dem spanischen ThemenparkShima-Spain-Mura in Sakazaki zu überzeugen. Zudem existiert in der Stadt Ise das historische Dorf Ise Sengoku, das oftmals für Filme genutzt wird. Natürlich kommt von hier die weltweit begehrte Banko-KeramikZahlreiche Feste über das ganze Jahr verteilt, runden das reichhaltige Kulturprogramm ab. 

 

Yamaguchi – Feinste Keramik und das Flair der Samurai-Zeit



Yamaguchi ist dagegen berühmt für die Hagi-Keramik. Die feine Keramik findet vor allem Verwendung für Teeschalen sowie Teekannen und unterstreicht die besondere Wirkung einer Teezeremonie zum Genuss des Heißgetränks. Die Stadt Shimonoseki stellt einen wichtigen Fischereihafen dar. Mit den regelmäßigen Fähren lohnt sich ein Abstecher zu den Nachbarn in Busan, Korea und Qingdao in China ganz besonders. Außerdem lohnt sich der Besuch der Stadt Hagi. In der alten Burgstadt ist noch immer die Vorburg erhalten und das Heimatmuseum in Form einer Samurai-Residenz liefert zusätzlich spannende Hintergründe. Hagi erhielt über die Jahrzehnte hinweg gekonnt das Flair der Samurai-Zeit

 

Ōita – Eine Oase zur Erholung



Die Weiterreise führt schließlich zu der Präfektur Ōita. Die gleichnamige Stadt liegt an der Beppu-Bucht und zahlreiche Touristen erfreuen sich an dem Meeresaquarium Umitamago ebenso wie an den Naturtierpark Takasakiyama. Aber auch der Badeort Beppu lockt eine Vielzahl an Besucher. Mit über 3700 Thermalquellen und 168 öffentlichen Bädern stellt Beppu eine Oase zur Erholung dar. Darüber hinaus ist die Präfektur Ōita bekannt für die zahlreichen Naturschutzgebiete mit der dortigen einzigartigen Vegetation und Artenvielfalt. Unser organic Saijōkyū Sencha und organic Haigurēdo Sencha sind zwei sehr erlesene Tees dieser einmaligen und malerischen Präfektur.

 

Ehime – Traditionen gepaart mit spannender Unterhaltung



In Ehime dagegen werden Traditionen gepflegt. Vom Kormoranfischen in Ōzu über einen Stierkampf, der dem schweizerischen Kuhkampf ähnelt, in Uwajima bis hin zu der BurgMatsuyama-jo aus der Edo-Zeit werden Reisende hervorragend unterhalten. Dabei ist die Burg mit einem großzügigen Park über die Jahre hinweg erhalten geblieben und mit der Stadt durch eine Seilbahn verbunden.

 

Miyazaki – Ab in die Natur und die Seele baumeln lassen



Zusätzlich bietet die Präfektur Miyazaki ein erholsames Rahmenprogramm für die Reise. Zu der Stadt gehört die subtropische Insel Aoshima. Sie hält das NaturdenkmalWaschbrett der Dämonen, eine außergewöhnliche Meeresfelsformation, bereit. Ein Botanischer Garten lädt neben dem Udo-jingu Schrein in Nichinan dazu ein, die Seele baumeln zu lassen.

 

Fukuoka – Eine Region der Vielfalt



Besucher werden die Präfektur Fukuoka zu schätzen wissen. Sie befindet sich im Norden der Insel Kyūshū und die Stadt mit demselben Namen, die zugleich der Sitz der Präfektur ist, gewährt mit dem Fukuoka-Tower bei einer Höhe von 123 Metern einen herrlichen Blick über die Skyline und dem Genkai-Meer. Zudem überzeugt das größte zylindrische Aquarium Japans, Marine World, mit 230 Arten und insgesamt 7000 Unterwasser-Lebewesen. Die kunsthandwerklichen Hakata-Puppen stellen zudem ein beliebtes Souvenir für Reisende dar. 

 

Tanegashima – Die unendlichen Weiten des Weltraumes


In Tanegashima, eine Insel im Süden des Landes, die der Präfektur Kagoshima angehörtt, steht nicht nur das Tanegashima Space Center, ein japanischer Weltraumbahnhof. Auch die japanische Weltraumagentur hat dort ihren Sitz. 

 

Okinawa – Die Insel der Hundertjährigen



Für Reisende stellt die südlichste Präfektur, Okinawa, einen spannenden Abstecher dar. Die zugehörige Insel Yonaguni am südwestlichen Ende der Präfektur ist nur rund 125 Kilometer von Taiwan entfernt. Die Region mit der höchsten Lebenserwartung trägt den einprägsamen Namen Insel der Hundertjährigen und überzeugt mit der südlichsten Stadt des ganzen Landes. Ishigaki zählt als Touristenzentrum und beinhaltet auf der einen Seite mit 525 Metern den höchsten Berg der Präfektur, während auf der anderen Seite die Bucht Kabira-wan ein beliebtes Ausflugsziel darstellt. Mehrere Schreine, Tempel und Museen lassen die japanische Lebensart erfahrbar werden und die Einschienenbahn Yuirail in der Stadt Naha stellt ein zusätzliches Highlight der Reise dar. 

 

Eine Reise, die Tradition und Moderne geschickt miteinander kombiniert



Das Land der aufgehenden Sonne bietet abseits der Hauptstadt und Millionenmetropole Tokio zahlreiche, kulturelle Sehenswürdigkeiten. Die einzelnen Präfekturen lassen ihre Besucher teilhaben an der reichhaltigen und einzigartigen Geschichte des Landes. Damit vereint das Land gekonnt moderne Metropolen, Einkaufsstraßen und Wohlfühl-Oasen mit Geschichte, Kultur und Tradition. Japan ist aufgrund seiner Einzigartigkeit und Vielfalt ein Land, das somit in keiner Reiseplanung fehlen sollte.

 

Knigge

 

Im Restaurant

1. Man sollte seine Essstäbchen niemals in den Reis stecken, da dies in einigen asiatischen Ländern bei Beerdigungen vollzogen wird.

2. Ebenso sollte es ein Tabu sein einen Gegenstand (ob nun Lebensmittel oder nicht sei hierbei egal), den jemand mit seinen Stäbchen hält mit den eigenen anzunehmen. Bei Einäscherungen ist es nämlich der Fall, dass die Angehörigen die Knochen des Verstorbenen einander mit Stäbchen reichen und in eine Urne geben.

3. Mittlerweile unter jungen Leuten kaum noch beachtet war es früher so, dass man sich nie selbst ein Glas füllte. Es wird erwartet das der Nachbar so aufmerksam ist und ein leeres Glas unverzüglich wieder auffüllt. Der Bediente nimmt dazu das Glas von unten mit der rechten Hand und seitwärts mit der Linken.

4. Weißer Reis sollte nicht mit Sojasoße verstümmelt werden. In Japan gilt man sonst schnell mal als Barbar oder bekloppter Ausländer, der den Geschmack von Reis nicht schätzt.

5. Auf Trinkgeld muss man nicht achten, da es in Japan nicht üblich ist welches zu geben. Nicht umsonst gibt es diese Anekdoten wo ein Tankwart jemandem bis zur nächsten Ampel hinterherlief um ihm das Wechselgeld zu überreichen.

6. Nudelsuppen werden geschlürft. Das ist absolut erlaubt und zeigt das es einem schmeckt. Ganz nebenbei hat es den Nebeneffekt das warme Essen etwas auf Mundtemperatur abzukühlen.

Zu Besuch

1. Betritt man eine Wohnung so findet man fast immer eine kleine Schwelle an der man seine Schuhe auszieht und in eine Art Hausschuh steigt. Die eigenen Schuhe stellt man stets unterhalb der Schwelle auf und, sofern man besonders höflich sein möchte, dreht sie mit der Spitze zurück in Richtung Eingangstüre.

2. Beim Betreten der Wohnung eines Fremden sollte man ojama shimasu sagen. Es bedeutet so viel wie ich störe.

3. Wenn man zu Besuch ist sollte man stets ein Geschenk mitbringen (Omiyage). Es sollte nicht erwartet werden, dass der Beschenkte den Gegenstand auspackt. Dies gilt als nicht allzu höflich und es kommt nicht selten vor, dass ein Päckchen unausgepackt zu einer passenden Gelegenheit weiterverschenkt wird.

Allgemein

1. Taschentücher gibt es nicht und wenn doch, dann sollte man sie tunlichst nicht in der Öffentlichkeit anwenden. Stattdessen kann man das Nasenwasser, wie es auf Japanisch heisst, einfach nach oben schniefen, ohne das jemand komisch reagieren würde.

 

Tokio_Skyline