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Matcha Oxalsäure

Matcha Oxalsäure

Matcha Oxalsäure

Grundsätzlich handelt es sich bei der Oxalsäure um einen Stoff, der zumindest in hohen Konzentrationen für den Körper schädlich ist.

Der Grund:
Oxalsäure besitzt die Eigenschaft, sich im Körper mit anderen Stoffen zu verbinden und somit Salze zu erzeugen. Diese Salze bezeichnet man auch als Oxalate. Salze sind jedoch insbesondere für die Funktion der Nieren eher schädlich, da sie zu Steinbildung und somit zu einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion führen können.

Betrachtet man Tee als grundsätzliches Lebensmittel, so fällt auf, dass einige Teesorten einen relativ hohen Gehalt an Oxalsäure aufweisen. Insbesondere bei schwarzem Tee und Pfefferminztee liegt dieser Gehalt recht hoch. Grüner Tee dagegen besitzt nur einen recht geringen Gehalt an Oxalsäure, mit Ausnahme des Matcha Tees. Mehr dazu gleich.

Schon vor etwa zehn Jahren wurde in Japan eine Untersuchung durchgeführt, in deren Rahmen die gebräuchlichsten Grünteesorten auf ihren Gehalt von Oxalsäure überprüft wurden. Dabei wurden sowohl wasserlösliche als auch bereits in Form von Salzen vorliegende Oxalate berücksichtigt. Für die Untersuchung wählte man insbesondere die Teesorten Sencha (der meistgetrunkene Grüntee) und Tencha (Ausgangsstoff für Matcha Tee) aus. Zu unterscheiden ist hierbei nochmals zwischen tiefbedampften und normalbedampften Sencha Tee.

Unter anderem wurde in diesem Test also auch die Grundlage für den Matcha Tee, die Tencha Teeblätter, untersucht. Es stellte sich im Rahmen der Untersuchung heraus, dass insbesondere die Beschattung des Tees einen Einfluss auf die Oxalsäure-Werte hat. Je länger der Tee beschattet ist, desto höher fallen die Werte für Oxalate aus. Im Ergebnis zeigte sich, dass Matcha Tee einen recht hohen Gehalt an Oxalsäure besitzt (da in ihm die gesamten Teeblätter verarbeitet werden), dass dieser Gehalt an Oxalaten jedoch auf der anderen Seite wieder durch den hohen Kalziumgehalt relativiert wird. Dieser Umstand ist darauf zurückzuführen, dass das Kalzium dazu in der Lage ist, die Oxalsäure zu binden.

Wie in vielen anderen Studien, stellt auch hier der Matcha Tee wieder einmal seine besonders gesundheitsfördernde Wirkung unter Beweis. Durch die Eigenschaft, dass Matcha Tee relativ lange beschattet und in Form von ganzen Blättern verarbeitet wird, ergibt sich zwar zunächst ein relativ hoher Gehalt an Oxalaten, diese werden jedoch durch den hohen Kalziumgehalt gebunden und somit unschädlich gemacht.

Ideale Zusammensetzung der Inhaltsstoffe im Matcha Tee

An dieser Studie zeigt sich somit auch, dass die Mischung der Inhaltsstoffe im Matcha Tee quasi ideal ist. Weist ein Inhaltsstoff negative Auswirkungen bzw. Eigenschaften auf, so sorgen andere Inhaltsstoffe wiederum dafür, dass diese negative Auswirkung aufgehoben wird. Die Oxalsäure und die daraus entstehenden Oxalate sind dafür die besten Beispiele. Es muss also niemand Angst davor haben, durch den übermäßigen Genuss von Matcha Tee sich der Gefahr von Nierensteinen oder anderen Funktionsstörungen der Nieren auszusetzen. Durch den Ausgleich der Oxalate in Form des im Matcha Tee enthaltenen Kalziums bleibt letztendlich ein Oxalatgehalt zurück, der vielen anderen Teesorten und sonstigen Lebensmitteln überlegen ist. Somit steht dem täglichen Genuss auch größerer Mengen von Matcha Tee absolut nichts im Wege.