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Banko

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Banko-Keramik 

In Japan ist es traditionsgemäß üblich, Keramiken nach ihrem Herkunftsort zu bezeichnen, das gilt auch und vor allem beim Teegeschirr. Kennern sind in diesem Zusammenhang Namen wie Echizen, Shigaraki, Bizen und nicht zuletzt Banko, bekannt. Die Geschichte der Banko-Keramik geht in das 18. Jahrhundert zurück, als der Töpfer Nunami Rozan aus Ise, seine Töpferwaren mit einem Stempel kennzeichnete. Dieser Stempel trug den Namenszug Banko und zierte die außergewöhnlichen Produkte die der Töpfer herstellte. Inspiriert von Teemeistern und Künstlern, entwarf Nunami Rozan einzigartige Dekore für seine Porzellan-ähnlichen Waren. Mit dem Tod des Töpfers 1777 verschwand seine besondere Gattung des Teegeschirrs zunächst und schien fast in Vergessenheit zu geraten. Mori Yusetsu, ein bekannter Keramik-Hersteller seiner Zeit, verhinderte 1831 durch den Kauf des Siegels von Nunami Rozans Sohn, dass dessen traditionelle Arbeiten in Vergessenheit gerieten. Auch heute gibt es in Banko über 100 Töpferbetriebe, und viele der traditionellen Kunsthandwerker arbeiten bis heute in Anlehnung der Banko-Traditionen früherer Meister.

 

Die Banko-Kyusu traditionell bis zum heutigen Tage

Hohe Popularität erlangte der Grüntee in Japan während der Edo-Zeit (ab 1610) und die Kannen und Gefäße zur Zubereitung dieses einzigartigen Genussmittels wurden damals zumeist aus China bezogen. Japanische Töpfer spezialisierten sich dann aber zeitnah auf die Produktion eigener Produkte, unter anderem auf die speziellen Kyusu, die aus eisenhaltigen Ton hergestellt wird, besonders hitzebeständig ist und als äußeres Merkmal den typischen Seitengriff aufweist.