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Sen no Rikyū`s Teeschulen

Sen no Rikyū`s Teeschulen

Sen no Rikyū`s Teeschulen

Es gibt drei Senschulen des Teeweges auch San-Senke genannt. Die Teezeremonien sind essentiell für die japanische Kultur. Sen no Rikyus Betonung der Gleichheit, Wahrheit, Direktheit und Bescheidenheit im Teeraum revolutionierte die Etikette, Ästhetik und Denkweise seiner Zeit. Es gibt die Omotesenke, Urasenke und Mushakoji Senke. Diese gehen auf Sen no Rikyu zurück. Die San-Senke entstanden aus der Tatsache, dass drei der vier Söhne des Genpaku Sotan (Sen no Rikyus Enkel) jeweils ein Teehaus bauten, und die Aufgabe übernahmen die Teeideale ihres Großvaters Sen no Rikyu weiterzugeben und für zukünftige Generationen zu erhalten.
 

Es gibt kleinere stilistische Unterschiede der Schulen. So rührt die Omotesenke den Tee weniger, als die Urasenke, sodass weniger Schaum entsteht. Das Fushin-an Anwesen, wo der zur dritten Generation gehörende Sotan lebte, ist Heimat und Sitz der Omotesenke-Schule. Diese Schule ist berühmt für ihren repräsentativen Teeraum den Fushin-an (不審庵) . Chanoyu, die Teezeremonie, wurde seit über 400 Jahren im Omotesenke Fushin-an weitergegeben. Chanoyu ist die Art und Weise wie der Tee eingenommen wird. Durch die Teezeremonie soll eine spiritulle Verbindung zwischen Gastgeber und Gast hergestellt werden. Der Gast dankt dem Gastgeber. Die Kitayama Kaikan in Kyoto ist ein relativ moderner Omotesenke-Sitz, wo Omotesenke Ausstellungen, Vorträge und andere Bildungsprogramme für die breite Öffentlichkeit sponsert. 1949 wurde die Fushin'an Foundation gegründet, die für die Lehre der Teezeremonie zuständig ist. So werden große Teezeremonien sowohl im Teehaus, als auch in Tempeln abgehalten. Des Weiteren existiert eine eigenen Bibliothek.

 

Der Hauptsitz der Urasenke-Schule wurde durch Rikyus Enkel Sen Sotan oder Genpaku Sotan errichtet. Sen Sotan baute sich ein Ruhestandsteehaus. Dieses ist das berühmte Konnichian-Teehaus der Urasenke-Schule. Die Mushakoji Senke-Schule wurde durch Rikyus Urenkel Ichiō Soshu begründet. Er baute sein eigenes Teehaus das Kankyū-an. Diese Schule besteht in der 14. Generation. Ichiō Soshu wurde Tee-Lehrer beim Matsudaira Clan in der Provinz Takamatsu, Sanuki Bis zur Meiji-Restauration (kaiserliche Machterneuerung), war die Familie von Generation zu Generation im Dienst des Matsudaira Clans von Takamatsu. 
Zu den Schulen gehören auch typische Gedichte zum oder über den Tee. Alle drei Schulen bestehen bis heute und ihre Ableger können sogar in Europa authentisch wahrgenommen werden.