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Gyokuro 玉露

Gyokuro 玉露

Gyokuro 玉露

Der Gyokuro (玉露, dt. „edler Tautropfen“) gilt wegen seiner Beschattung (etwa ab Mitte April) als besondere japanische Grüntee-Sorte. Auch ist es die Beschattung, welche dem Gyokuro seine speziellen Inhaltsstoffe verleiht. Viele Aminosäuren bleiben durch diese Art des Anbaus erhalten, die Pflanze produziert wesentlich mehr Chlorophyll und der Tee bildet weniger Catechine. Der bei japanischen Grüntee-Kennern beliebte Umami-Geschmack ist beim Gyokuro in besonderen Maße ausgeprägt. Umami gilt neben den Geschmackswahrnehmungen süß, sauer, bitter und salzig als fünftes Geschmackselement.

Eine noch höhere Qualität des Gyokuro wird durch die Ernte von Hand erreicht. Natürlich wird das Gros der japanischen Tees maschinell geerntet und nur ein geringer Teil von Hand. Berücksichtigt man jedoch den gesamt Ernteertrag in Japan und legt nur eine zwei prozentige Ernte von Hand zu Grunde,  werden immer noch 20t grüner Tee von Hand verarbeitet. Die Vorteile einer Ernte von Hand, sind in der besseren Auswahl der feinsten und frischesten Teeblätter zu finden.

Seit Japans erster Teeplantage in der Kamkura-Zeit etwa 1191 in der Präfektur Nagasaki, wird bei der Herstellung, Verarbeitung und Zubereitung des Gyokuro die Tradition geachtet. Der Gyokuro ist in Japan kein Alltagsgetränk, welches in Eile getrunken wird. Stattdessen sollten Sie diesen einmalig edlen Tee sehr langsam und in kleinen Schlucken genießen, damit sich sein intensiver Geschmack im Mund entfalten kann und Sie dieses unvergleichliche Aroma würdigen können. Mehr Über Gyokuro erfahren Sie auf unserer Gyokuro Infoseite.

Inhaltsstoffe_japanischer_gruener_Tee.pdf


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